Gastbeitrag: Das traurige Dasein der Tierheim- und Straßenhunde im Ausland

Heute mal ein Gastbeitrag, der mir per Mail zugeschickt wurde. Er handelt von einem „etwas“ anderen Thema, das mir (in seiner Gesamtheit) aber ebenfalls sehr wichtig ist. – Über den Umgang der Menschen mit „Gottes Schöpfung“

Das traurige Dasein der Tierheim- und Straßenhunde im Ausland

von Elena D.

Den folgenden Artikel habe ich von einer mir sehr lieben Freundin zugesandt bekommen, die bei Recherchen auf diese Seite „gestolpert“ und entsetzt darüber ist, zu was „Menschen“ fähig sind. Obwohl er von der Thematik nicht auf diesen Blog „passt“, finde ich aber, dass man in Ausnahmefällen auch solche Themen einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich machen muss. Aber lesen Sie bitte selbst …

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Wie sie vielleicht auch wissen, geht es den Hunden im Ausland nicht besonders gut. Um genau zu sein, werden sie nach einer Frist von einer Woche qualvoll getötet. Dabei sind das nicht nur alte und kranke Hunde, nein auch Welpen werden erschlagen, erhängt, durch die Todesspritze getötet, oder erschossen. So ergeht es den Straßenhunden; die Hunde im Tierheim haben wenigstens eine „sogenannte“ Schonfrist von einer Woche und dann werden die meisten von ihnen vergast, oder durch die Spritze „erlöst“ – wie es dort genannt wird. Damit sie nicht unnötig lange im TH warten müssen, da ja eh niemand kommt der sie mitnehmen möchte …

 

 

 

„Es geht auch ohne Töten: Bürgermeister in Bals/Rumänien dankbar für erneute deutsche Hilfe

Während die Regierung in Bukarest gerade über einen Gesetzesentwurf berät, der das erneute massenweise Töten von Straßenhunden im ganzen Land legalisieren soll, geht der Bürgermeister von Bals – Madalin Ady Teodosescu – andere Wege. 172 Hündinnen, 94 Rüden, 22 Katzen und 14 Kater wurden in nur 10 Tagen in der kleinen Stadt kastriert. Möglich wurde die Aktion nicht nur, weil das dreiköpfige Team vom Tierärzte Pool rund um Thomas Busch bis zum Umfallen operiert hat und die AGILA Haustierversicherung aus Hannover zusammen mit TASSO die Kastrationen finanziell ermöglicht hat. Möglich wurde sie vor allem, weil der Bürgermeister der Stadt die  Idee der Tierschützer vor Ort voll und ganz unterstützt. „Castrate and Release“ bedeutet Hilfe durch Selbsthilfe durch Kastrieren der Tiere und Aussetzen in der  gewohnten Umgebung. Teodosescu hatte die Hilfsaktion der Deutschen zum wiederholten  Mal lange vorbereitet und die Bevölkerung mit Plakaten dazu aufgerufen, ihre  Haustiere kastrieren zu lassen. Für Rumänien, einem Land in dem das Töten der Hunde vielleicht schon bald wieder befürwortet werden könnte, eine revolutionäre  Einstellung zum Thema Straßenhunde. Das Beispiel „Bals“ zeigt, dass man seine Tiere  nicht massenweise grausam töten muss, um das Problem der unzähligen Straßenhunde zu  lösen. Die Verantwortlichen vor Ort haben erkannt, dass man andere Wege gehen kann  und Bals wird irgendwann die erste Stadt Rumäniens ohne Straßenhunde sein“.

Nachzulesen bei: Strassenhunde Rumänien-kleine Hoffnung?????

Das sind nur ein paar der Traurigen Hunde die ihr Leben lassen mussten, das ist nicht nurin Serbien so, sondern auch in Russland ist das Töten von Hunden erlaubt. Hier ist eine Seite die man gesehen haben muss wenn man verstehen will, um was es wirklich geht.

Hundehilfe Russland

http://www.hundehilfe-russland.de/index2.html


Nicht jede(r/s) Hund, Katze, Pferd, Meeressäuger und was weiß ich noch alles für Tiere, muss unter dem Menschen schrecklich leiden. Klar, nicht jeder Mensch ist in diesem Sinne ein Monster, aber die gibt es nun einmal, leider. Und diese Monster können mitten unter uns sein – und wir wissen es nicht einmal. Vielleicht denken auch Sie einmal darüber nach. Können Menschen sich nicht ändern und die Tiere mit anderen Augen sehen? So wie Wesen mit Gefühlen und Schmerzempfinden – als Lebewesen, die genau spüren können, wie es uns geht. Uns sogar trösten wenn wir traurig sind?

Sie sind so intelligent, dass sie Menschen helfen können die blind und behindert sind! Sie machen es gerne, ohne wenn und aber und ohne – warum? – zu fragen. Sie tun es, um uns zu gefallen, weil sie uns glücklich machen wollen! Und was machen „wir“ mit ihren Artgenossen? „Wir“ verprügeln sie bis sie halb tot sind und lassen sie im Straßengraben liegen und qualvoll sterben! Wer macht sich denn schon Gedanken darüber, dass auch ein Tier den Schmerz spürt und Leid empfindet 😦 . Das macht mich so traurig und das muss doch geändert werden können.

Leider behandelt „der Mensch“ aber nicht nur die Tiere schlecht, sondern auch seinesgleichen. Aber was ist schlimmer – die Grausamkeit am Menschen, oder die am Tier? Kann/soll oder darf man da überhaupt einen „Unterschied“ machen? Sind Mensch und Tier nicht beide Geschöpfe „Gottes“? Tatsache aber ist, dass der „Mensch“, der einen Hund zur „Kampfmaschine“ abrichtet, also für dessen „Verbrechen“ direkt verantwortlich ist, nicht dementsprechend bestraft wird. Das Tier jedoch – muss immer mit seinem Leben bezahlen – weil es seinem „Herrchen/Frauchen“ gehorcht hat… Wo ist hier die Gerechtigkeit? Weshalb bekommt das Tier keine „zweite Chance, Bewährung“? Auch Tiere, egal welcher Art sie angehören, haben das Recht zu leben. Sie handeln meist ihrer Natur-/Artgerecht, oder aber der „Erziehung“. Und der Mensch? – weil ihm gerade danach ist, aus Langeweile, Frust? Ich kann das nicht verstehen. Es heißt immer der Hund“ des Menschen bester Freund“ und dann sowas 😦 ? Denkt doch bitte mal darüber nach, ob man nicht doch noch etwas ändern kann, um nicht nur das Leid der Straßenhunde, sondern jeden Tieres zu lindern. Klärt Euch darüber auf, macht Euch bitte Gedanken! Auch Tiere denken und fühlen so wie wir, nur zeigen es die wenigsten wie elend ihnen zumute ist. Ich kenn das aus Erfahrung – habe ja selber zwei so arme Seelen aufgenommen, die nicht gerade körperlich, dafür aber seelisch umso grausamer misshandelt worden sind. Mit viel Liebe und Geduld sind es wahre Schmusetiere geworden. Nicht jeder Straßenhund/“Kampf“hund ist eine „Bestie“, sondern meist „nur“ sehr verängstigt und/oder falsch erzogen, so wie auch nicht jeder Mensch ein Monster ist. Helft Euch gegenseitig und Ihr werdet im Tier „FREUNDE FÜR`S LEBEN“ bekommen 🙂

Aber wie schon erwähnt: wenn man miterlebt und auch täglich in den Nachrichten zu hören und sehen bekommt wie Menschen auf ihre Mitmenschen – nicht nur verbal – einprügeln, sich gegenseitig in sinnlosen und Menschenleben verachtenden Kriegen umbringen, sollte/darf man sich vielleicht nicht mehr wundern, dass einige Menschen ihren Frust, ihre eigene Unzulänglichkeit/Unzufriedenheit mit ihrem verkorksten Leben, an wehrlosen Tieren abreagieren und sie sogar als „Waffe“ missbrauchen, weil sie selbst Feiglinge und Versager sind. Solches Verhalten – egal ob gegen Mensch oder Tier – ist einfach nur verachtenswert!

 

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