Ein „Fundstück“ der besonderen Art

Auf dem Umweg über meinen Freund und Kollegen Adalbert Naumann, zu pop helge arts, bin ich durch seinen Artikel „Wie soll es alles weitergehen“ auf die Seite des  jungen Autoren Joachim Sondern gestoßen. Da ich ja schon immer eine „Leseratte“ gewesen bin, wurde ich natürlich neugierig  (wie Frauen halt nun mal so sind 😉 ) und wollte wissen, wie und worüber der junge Mann so schreibt. Darum habe ich mir einmal dessen Website Autor Joachim Sondern angesehen.

Joachim Sondern ist ein junger Autor, der seine Bücher und Gedichte gern veröffentlichen würde, der aber in unserer Gesellschaft anscheinend keine Chance bekommen soll, seinen Traum zu verwirklichen, denn bislang hat sich weder ein Verlag noch ein Sponsor gefunden, der dem jungen Mann helfen will. – Was ich persönlich sehr bedauerlich finde – da er meines Erachtens einen sehr ansprechenden Schreibstil hat.

Quelle

Noch weniger verständlicher wird / ist das Ganze, wenn man sich dem gegenüber all den Schund betrachtet, der heutzutage als „Bestseller“ angepriesen und vermarktet wird. Aber da man über Geschmack bekanntlich nicht streiten kann, erlaube ich mir, hier nicht nur eines seiner Zitate einzufügen  …

„Menschen leben von der inneren Kreativität, von der Fähigkeit schöne Momente zu erkennen und zu fühlen, auch wenn diese für das Auge nicht sichtbar sind. Wer dies nicht mehr fühlt und versteht, hat seine eigene Seele bereits im Schleier der Bosheit verloren.“

sondern auch einen Vers aus seinem Gedicht „Wolfsseele“

[…]Dann ist der Augenblick da, ein Aufschrei in meiner Seele,

der durch den Körper geht, den ich durchs Leben trage.

In den Augen, aus dem Nichts, ein besonderes Feuer.

Menschen sehen einen an und verstehen dieses Leuchten nicht,

und ich verstehe sie nicht mehr. […]

Sein BuchDie Menschliche Welle / Zwischen Politik, Menschlichkeit und neuem Bewusstseinkonnte er bislang nicht veröffentlichen, da ihm keinerlei Unterstützung zuteil wird. Aus diesem Grunde schließe ich mich der Aussage von „pop helge“ an, der da sagt:

[…] es ist ein Skandal: er wird nicht gefördert. Niemand interessiert sich nur im Mindesten für ihn und seine Arbeit. Das habe ich leider bis gestern nicht gewusst und deshalb schlage ich hier und jetzt die Werbetrommel für ihn und hoffe: er wird sehr bald mit seiner Arbeit anerkannt werden und ein gesichertes Einkommen erhalten. […]

Auch wenn ich nicht viel Hoffnung habe dass sich hier jemand finden wird, der sich des jungen Mannes und seines Traumes – die Veröffentlichung seiner Werke – annimmt, so ist es doch wenigstens den Versuch, ihn auf diese Art „öffentlich bekannt“ zu machen, allemal wert!

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4 Antworten zu Ein „Fundstück“ der besonderen Art

  1. Jan schreibt:

    Liebe Josephine,

    das hast Du sehr schön geschrieben. Dem kann ich mich nur anschliessen. Natürlich habe ich die Seite sofort besucht und mir ein Bild gemacht. Ja, es kommt nur noch ganz selten vor, das jemand noch mit Geist und Gefühl schreibt. Da muss man schon suchen. Da lob ich mir meine Büchersammlung, wo noch einige gute Sachen bei sind.
    Bei verschiedenen Dingen, wie jetzt diese Seite des Autoren, kommen mir sofort Erinnerungen an meine Jugendzeit. Damals hatten wir noch kein Telefon und kein Fernsehen. Nur das Radio. Und ich muss sagen, es war sehr schön. Trotzdem trafen wir uns pünktlich. Auch wurde richtig auf Papier geschrieben und mit der Post geschickt. Ich selbst habe sehr gerne Liebesbriefe geschrieben. Und ich habe alles ernst gemeint was ich schrieb. Wahrscheinlich kamen die deshalb so gut an. Dadurch waren die Zwischenmenschlichen Beziehungen auch von Bestand im Gegensatz zu heute.
    Hm – ich wollte doch nur zu dem Artikel und dem Autoren etwas sagen. Nun – gut. Ich gehe demnächst mal wieder auf seine Seite und lasse mir mehr Zeit. Ich habe auch einige seine Zitate gelesen und bin sehr beeindruckt. Auch muss ich die Seite von unserer „Bulldogge“ wieder mal besuchen und mir Zeit zum lesen nehmen. Er ist ja auch ziemlich fleißig am ackern. Du meine Güte – das geht ja wie das Brötchen backen. Nun hab ich ne weile flach gelegen und komme jetzt gar nicht richtig hinterher.

    So, nun noch meine ganz herzlichen Grüsse aus dem Theater

    Jan

    • josephine1001 schreibt:

      Hallo lieber Jan,

      danke für Deine lieben Worte.
      So wie Dir ist es auch mir ergangen – die Jugend kehrte zurück und damit auch die vielen Briefe die ich damals geschrieben und natürlich auch bekommen habe … 😉 Wie ich den „besonderen Briefen“ entgegen gefiebert habe … Fast zwei Jahre hat diese – hm – Beziehung gehalten, trotz einer Entfernung von 120 km … Ach ja, das waren noch Zeiten …
      Aber nun ist es mir ergangen wie Dir 😉

      Was mich ja außer seinem schriftstellerischen Können noch für Joachim Sondern eingenommen hat, scheint seine besondere Beziehung zu meinem absoluten Lieblingstier zu sein. Dem Wolf! In meiner alten Wohnung habe ich eine Wand nur mit Wolfsbildern. Ich hoffe sehr für ihn, dass er jemanden für seine Arbeit begeistern und er seine Werke veröffentlichen kann.

      Jaja, Adalbert scheint mir ein fast genauso „arbeitswütiger“ Mensch zu sein, wie es Hans ist. Wenn ich mal wieder Zeit für mein Blog investiert habe – ich brauche da ja vielleicht etwas länger als andere – komme ich auch fast nicht mehr mit lesen mit.
      Ich hoffe sehr, dass es Dir gesundheitlich jetzt wieder wirklich gut geht und Du keine Nachbeschwerden zu erwarten hast.

      In diesem Sinne wünsche ich Dir alles Liebe und eine gute Zeit, in Deinem Freilicht-Theater der Irren.
      Josephine

  2. Joachim schreibt:

    Hallo Josephine,

    eher durch Zufall bin ich auf deiner Seite gelandet und habe den Eintrag über mich entdeckt. Vielen herzlichen Dank für die Unterstützung, DANKE !!!

    Noch immer bin ich auf der Suche und habe im Kampf gegen erzeugte „Windmühlen“ so einiges erleben dürfen. Aufgeben kenne ich aber nicht !!!

    Frohes, neues Jahr, Dir und deiner Familie !!!

    Beste Grüße,

    Joachim

    • josephine1001 schreibt:

      Hallo Joachim,

      es war mir – nachdem ich Dein Blog entdeckte hatte – ein Bedürfnis über Dich und Deine Werke zu schreiben.
      Wie ich schon in meinem Artikel geschrieben hatte, finde ich Deinen Schreibstil sehr ansprechend und auch die Themen sprechen mich sehr an.
      Es ist nur sehr schade, dass sich noch immer niemand dafür zu interessieren scheint 😦 . Ich würde mich freuen, wenn Du mir evtl. von Deinem Kampf mit den „Windmühlen“ erzählen würdest.
      Dass Du nicht aufgeben willst, finde ich prima, vielleicht bringt Dir das neue Jahr die Erfüllung Deines Traumes!?

      In diesem Sinne wünsche auch ich Dir alles Gute und viel Erfolg für das neue Jahr – Deine Lieben natürlich inbegriffen 😉

      Viele Grüße,
      Josephine

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