Alltag in Palästina – 02. – 17. August 2010 – Schlagzeilen von PNN – Leseempfehlung

Heute habe ich nur ein paar Schlagzeilen über den ganz normalen Wahnsinn, wie er sich tagtäglich in Gaza und den von Israel besetzten Gebieten in Palästina abspielt, zusammengestellt. Leider ist der Beitrag etwas umfangreich geworden, trotzdem möchte aber empfehlen, die angegebenen Artikel von PNN [1] aufmerksam zu lesen.

02-08-10: Israelische Siedler besetzen Haus in Ost-Jerusalem

Dass dieses Haus nicht unbewohnt war, muss ich nicht extra betonen. Es gehört zu den üblichen Unverschämtheiten der israelischen „Wild-Siedler“, sich alles was sie haben wollen – wie immer unter Anwendung von Gewalt – an sich zu reißen. Dass sie auch vor Urkundenfälschungen nicht zurückschrecken, verwundert ebenfalls nicht mehr.

Zitat:

[…]Die Siedler behaupten, sie hätten das Objekt gekauft und wollten es in eine Religionsschule umbauen. Der Besitzer sagte gegenüber lokalen Medien, dass das Haus nicht verkauft sei. Sie verfügten über alle Dokumente, die ihren Besitzanspruch untermauern.

02-08-10 Kinder aus Gaza stellen neuen Weltrekord auf

Da gute Nachrichten aus Gaza eher selten zu hören sind, freut es mich besonders, dass ich wenigstens diese weitergeben kann …

Zitat:

[…] „Ich bin so glücklich, dass wir innerhalb einer Woche zwei neue Rekorde aufgestellt haben. Kreativität ist nicht unmöglich, wir sind Kinder wie alle anderen Kinder auf der ganzen Welt. Wir wollen einfach nur fröhlich sein und lernen und deshalb haben wir beschlossen, die Welt herauszufordern und neue Rekorde in Basketball und Drachensteigen aufzustellen“, feuert ein Mädchen ihre Mitstreiter an. „Ich hoffe wir werden gewinnen, weil wir mutig sind und wir das Wort ‚unmöglich’ nicht kennen, trotz der Schwierigkeiten hier. Eine neue Generation wird die palästinensische Flagge hissen und wir werden immer mutig sein!“ […]

Respekt und Hochachtung verdienen diese Kinder – da sie in dieser erbärmlichen Lage, ständig von Krieg, Leid und Schmerz bedroht –  für die sich keine der westlichen Regierungen interessiert – ihren Mut und die Lebensfreude nicht verloren haben.

02-08-10 Vergeltungsschlag für Ashkelon-Angriff: Ein Toter und 8 Verletzte

Dass das zionistische Israel nicht gerade zimperlich ist, wenn es darum geht palästinensische Gebiete zu bombardieren, ist ja nichts Neues. Was mich aber immer wieder auf die Palme bringt ist das Wort „Vergeltungsschlag“! Ich möchte an dieser Stelle noch einmal betonen, dass die Bevölkerung Israels in ein bewohntes Gebiet eingedrungen ist und seitdem ständig Land „annektiert, das ihnen nicht zusteht und die darauf lebenden Palästinenser mit Gewalt um deren Hab und Gut beraubt.

05-08-10 Beduinendorf erneut zerstört

Zitat:

[…]Die Beduinen im Negev leiden bereits seit langem unter israelischer Unterdrückung. Viele von ihnen wurden aus der Region vertrieben oder enteignet und in unfruchtbare Gebiete umgesiedelt. Heute lebt etwa die Hälfte des einstigen Nomadenvolks in von der israelischen Regierung gebauten Städten. Die andere Hälfte verbleibt in nicht anerkannten Dörfern, die ständig Angriffen und Zerstörungen ausgesetzt sind. […]

In meinen Augen einfach eine Unverschämtheit. Ein Volk, das sich seit über 60 Jahren immer mehr Land, das ihm nicht gehört, „unter den Nagel“ reißt, schikaniert die Menschen die dieses Land seit vielen Generationen bewohnen und ihrer Tradition gemäß leben. Müsste Israel all die Städte und Dörfer niederreißen, die unrechtmäßig auf gestohlenem Land gebaut wurden, müsste sich die israelische Bevölkerung mehr an ihre eigenen Gesetze halten, die palästinensische Bevölkerung bekäme wieder ein menschenwürdiges Leben und Arbeit. – Aber leider gelten die Gesetze Israels meist nur für Palästinenser …

05-08-10 Vermehrte Gewalt von Siedlern im Westjordanland

Zu diesem Artikel spare ich mir einen großartigen Kommentar. Nur so viel: Am Ende mussten wieder palästinensische Bauern darunter leiden …

Zitat:

[…] Desweiteren wurden mehrere palästinensische Felder abgebrannt, vermutlich in einer Art „Racheakt“ für die durch die israelische Polizei zerstörten illegalen Siedlungen im Westjordanland. […]

07-08-10 Anti-Mauer-Proteste von israelischen Truppen gewaltsam aufgelöst

Am Ablauf der inzwischen schon traditionellen Mauerproteste wird sich wohl auch nie etwas ändern…

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Bei Protesten gegen den Bau der israelischen Trennungsmauer in Ni’lin kam es zu gewaltsamen Auseinandersetzungen zwischen Aktivisten und israelischen Soldaten.

Bild [2]

07-08-10 Erneute Zerstörung im Dorf Al-Farisiya

Es ist mir nicht bekannt ob die israelische Armee bei dieser Art von Beschäftigung „nur“ Befehle ausführt, oder ob sie nicht auch eine Art „Ersatzbefriedigung“ darin findet, anderen Menschen das Leben zur Hölle machen, zerstören zu können. – Und das noch ganz „legal“ …

Zitat:

[…] Am 19. Juli war die israelische Armee eingerückt und hatte die Häuser von 23 Familien sowie landwirtschaftliche Nutzgegenstände zerstört. In den folgenden Wochen hatte die Gemeinde von Al-Farisiya Wohnhäuser und Viehställe bereits wieder aufgebaut. […]

[…] Im Jordantal werden seit einiger Zeit immer mehr Dörfer zerstört oder von der Wasserversorgung abgeschnitten. […]

Auch wenn viele es abstreiten oder weiter ignorieren werden: Israel betreibt seit über 60 Jahren eine ethnische Säuberung an der palästinensischen Bevölkerung und die „Welt“ sieht tatenlos zu. Würde diese Art der Vertreibung, des schleichenden Genozids von anderen Staaten vorgenommen, die USA und ihre Vasallen wären längst dagegen eingeschritten. Aber bei Israel …? Da darf man das natürlich nicht …

Was mich wirklich einmal interessieren würde ist, wie viele Palästinenser / Araber seit der Besetzung Palästinas ab dem Jahre 1948 wohl ums Leben gebracht wurden …?

08-08-10 Elektrizitätswerk in Gaza geschlossen

Wenn es um Geld geht, hört die Freundschaft auf. Es ist einfach nur noch grotesk zu nennen, was sich die angeblichen „Führer“ der PA und der Hamas leisten. Wie immer ist es wieder einmal die Bevölkerung, die unter deren Querelen zu leiden hat. Hier stellt sich wieder einmal die Frage, ob nicht beide Parteien nur auf ihren eigenen Vorteil, sprich Profit, bedacht sind, und ihnen das Leben der palästinensischen Bevölkerung völlig einerlei ist.

09-08-10 Mehrere Razzien im Westjordanland

Welchen Sinn oder Grund diese Razzien hatten? Wahrscheinlich nur wieder den üblichen … die Freude der israelischen Armee an Terror, Unterdrückung und Schikane.

Zitat:

[…]Ein Sprecher der örtlichen Polizei teilte mit, es seien Häuser gestürmt, Menschen angegriffen und Vorladungen ausgesprochen worden, die Bewohner zu Aussagen vor dem Geheimdienst aufforderten. […]

Dazu fällt mir nur noch eines ein: Das arme, von allen und jeden unterdrückte, israelische Volk. –

09-08-10 Israelische Soldaten eröffnen Feuer auf friedliche Demonstranten in Gaza

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Trotz Einschreitens israelischer Soldaten gegen den friedlichen wöchentlichen Protest im Gazastreifen wurde niemand verletzt.

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Diesen Menschen – die trotz der Brutalität der israelischen Armee – weiterhin gewaltlos gegen Landraub und Unterdrückung ankämpfen, gebührt unser aller Hochachtung und sollten sich eigentlich unserer Solidarität in ihrem Kampf gegen das Regime Israel gewiss sein dürfen.

09-08-10 Zwei Häuser im Jordangraben von israelischen Truppen zerstört

Wieder einmal haben israelische Truppen zwei angeblich illegal erbaute Häuser dem Erdboden gleichgemacht. Dabei scheint es von erheblichem Nachteil zu sein, dass diese Häuser von Palästinensern bewohnt wurden.

Zitat:

[…] dass Israel sie vertreiben wolle, um die nahe gelegenen Siedlungen weiter auszubauen. Im Westjordanland leben mittlerweile eine halbe Million Siedler. Nach internationalem Recht sind diese Siedlungen illegal.

12-08-10 Wöchentlicher Oxfam-Bericht über Situation in Gaza

Zitat:

[…] Die Versorgungslage im Gazastreifen ist weiterhin kritisch. Die an Treibstoff für die Industrie und Kochgas gelieferten Mengen liegen weit unter dem wöchentlichen Bedarf (Treibstoff bei 23% und Kochgas bei 37% des Bedarfs). Engpässe in der Energieversorgung sind alltäglich, weder Diesel noch Benzin wurden in den Gazastreifen geliefert. Im Oktober 2008 hatte die israelische Regierung ein fast vollständiges Einfuhrverbot für Kraftstoffe in den Gazastreifen erlassen. […]

Ich frage mich immer wieder, wie lange die „westliche Welt“ dieser menschenverachtenden Blockade noch tatenlos zusehen will und wird.

14-08-10 Israelische Soldaten lösen Antimauerproteste gewaltsam auf

In Bil’in setzten israelische Soldaten zusätzlich zu Schallgranaten und Tränengaskanistern auch mit Plastik ummantelte Stahlgeschosse ein. Eine israelische Aktivistin wurde am Bein verletzt als ein Tränengaskanister auf sie gefeuert wurde.

Zitat:

[… ]Alle Proteste waren seitens der Demonstranten friedlich, lediglich in Bil’in kam es nach der gewaltsamen Auflösung zu Zusammenstößen zwischen lokalen Jugendlichen und Soldaten. […]

Wenn ich so gegen friedliche Demonstranten vorgehen müsste – ich würde mich in Grund und Boden schämen. Aber Menschlichkeit und Scham sind wohl Begriffe, deren Bedeutung dem israelischen Militär unbekannt ist.

14-08-10 Fünf Läden in Qalqiliya von israelischen Truppen zerstört

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Am Freitag haben israelische Truppen fünf Geschäfte östlich von Qalqiliya ohne Vorwarnung zerstört.

Nach all diesen Nachrichten – will Israel sich wie immer auf sein Recht auf Selbstverteidigung heraus reden? Was aber haben diese mutwilligen Zerstörungen noch mit einem Recht auf „Selbstverteidigung“ zu tun …? Wenn das palästinensische Volk mit Steinen und selbstgebastelten „Raketen“ ihr Recht auf Leben und Land „erkämpfen“ will, sind sie dann die „Aggressoren“?

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Die gefürchteten „Quassam-Raketen“ und ihre Zerstörungskraft

(Quelle dieser beiden Bilder leider nicht bekannt)

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Kein Wunder wenn die von diesen Raketen heimgesuchten Israelis völlig traumatisiert sind und die Regierung zum Schutz der Betroffenen, Vergeltungsschläge mit Flechet-Raketen und Phosphor-Bomben durchführen muss. (Das ist zynisch, ich weiß – aber wer denkt an die palästinensischen Menschen, an deren Traumata, die die israelischen Bombenanschläge, nächtlichen Überfälle und Misshandlungen in deren Seelen hinterlassen?)

15-08-10 Zehntausende Muslime kommen zu Ramadan-Gebeten nach Jerusalem

Zitat:

[…] Der Fastenmonat Ramadan ist eines der wichtigsten Ereignisse im islamischen Kalender. Die Al-Aqsa-Moschee ist das drittwichtigste Heiligtum des Islam. Ein Besuch der Moschee ist daher besonders im Ramadan für Muslime von großer Bedeutung. […]

Wie könnte es auch anders sein, hat das israelische Militär auch hier die Muskeln spielen lassen und einem Großteil der Gläubigen (wegen ihres Alters – sie waren zu jung), den Zutritt zum Tempelberg in Jerusalem verweigert.

16-08-10 Menschenrechtsbericht: Letzte Woche vier Verletzte und 54 Festnahmen durch Angriffe

Zitat:

[…] Durch das Eingreifen von israelischen Soldaten wurde am 6. August ein Zivilist verletzt und ein Kind bewusstlos. Die Soldaten wollten Siedler schützen, die zivile palästinensische Autos angriffen. […]

Die von mir vorgenommene Hervorhebung macht wieder einmal sehr deutlich, auf wessen Seite Recht und Gesetz in israelisch besetztem Gebiet liegen. Palästinenser dürfen ihr Hab und Gut nicht vor mutwilliger Zerstörung schützen, wogegen die Siedler sogar unter Polizeischutz palästinensisches Eigentum demolieren dürfen. Bei Allah – das nenne ich mal „Gleichheit vor dem Gesetz“!

16-08-10 Netanyahu lehnt Konditionen für direkte Gespräche ab

Zitat:

[…] Als Bedingung für direkte Gespräche mit dem israelischen Ministerpräsidenten hatte Mahmoud Abbas einen vollständigen Baustopp in Siedlungen im Westjordanland und in Ostjerusalem gefordert. […]

[…] In einer Sitzung des israelischen Kabinetts am Sonntag wurde beschlossen, dass alle durch das Nahost-Quartett (USA, EU, UN, Russland) gestellte Vorbedingungen für die Friedensverhandlungen abgelehnt werden sollen. […]

Auch hier wird wieder einmal ganz klar, wer gegen ernsthafte Friedensgespräche ist. Dieser Mann hält sich noch nicht einmal an seine eigenen Vorgaben, da während dem jetzigen, noch bis September geltende Baustopp, ständig neue Bebauungspläne genehmigt wurden und werden. Aber die deutsche Regierung steht weiterhin solidarisch hinter diesem zionistischen und menschenverachtenden Regime und trägt weiterhin dazu bei, diesen Terrorstaat Israel – auf Kosten der deutschen Steuerzahler natürlich – militärisch aufzurüsten um eine noch größere Gefahr für den nahen und mittleren Osten werden zu können.

16-08-10 Siedler zerstören Olivenbaumhain

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Illegale Siedler im Westjordanland stürmten am Montag einen palästinensischen Olivenhain und entwurzelten zahlreiche Bäume.

Zitat:

[…]Wie der Beauftragte der Palästinensischen Autonomiebehörde für Siedlungsfragen Ghassan Doughlas mitteilte, waren die Siedler des Außenpostens Svhut Rachel in das palästinensische Dorf gekommen und hatten den Olivenbaumhain des Bauers Ali Abdul Hamid Mohammad Hassan mutwillig zerstört. Doughlas appellierte an die internationale Gemeinschaft, den Druck auf Israel zu erhöhen, um die Angriffe von radikalen Siedlern auf Palästinenser und deren Eigentum zu unterbinden. […]

Selbstverständlich wird auch dieser Appell ungehört verhallen, da sich niemand, aber wirklich niemand gegen den Aggressor Israel zu stellen wagt. Wie leicht könnte man doch wegen (wenn auch in jedem Fall berechtigter!) Kritik am Handeln und Unterlassens Israels, als „Anti-Semit“ abgestempelt und in die „rechte“ Ecke gestellt werden. Da ist es doch viel einfacher, die Bevölkerung Palästinas ihrem Schicksal zu überlassen … Pfui Teufel kann ich da nur sagen!

17-08-10 Kind in Hebron krankenhausreif geschlagen

Zitat:

Am Sonntagabend wurde die zehnjährige Enas Mazin Qa’qour von aggressiven Siedlern so stark attackiert, dass sie mit mehreren Schnittwunden und Blutergüssen ins Krankenhaus gebracht werden musste. Das Mädchen hatte lokalen Berichten zufolge im Stadtteil Tal Romeida der südpalästinensischen Stadt Hebron gespielt, als extremistische Siedler ohne Grund auf sie losgingen. Das Nachrichtenportal International Middle East Media Center (IMEMC) berichtet weiter von einem achtjährigen Jungen, Sameh Al-Natsha, der ebenfalls in Hebron von einem israelischen Militärjeep angefahren wurde. Sein Zustand sei noch schlecht, er schwebe aber nicht mehr in Lebensgefahr. […]

Ich frage Sie ganz ernsthaft: was würden Sie sagen, machen, wenn man mit Ihren Kindern so umgehen würde? Die palästinensischen Eltern dürfen / können ihre Kinder nicht in Schutz nehmen ohne Gefahr zu laufen gewaltsam festgenommen, oder erschossen zu werden …

Remember these Children – September 2000 – 24. Mai 2010

[1] PNN =>Palestine News Network

[2] sämtliche Bilder sind – wenn nicht anders angegeben – von PNN

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4 Antworten zu Alltag in Palästina – 02. – 17. August 2010 – Schlagzeilen von PNN – Leseempfehlung

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  4. Aufruf zur Antikriegsdemonstration zum Qudstag
    am Samstag, den 4. September 2010

    Treffpunkt: 14.30 Uhr am Adenauerplatz
    Wegstrecke ab 15.00 Uhr: über Kudamm, Joachimstaler Strasse, Kantstrasse bis Savigny-Platz (Abschlusskundgebung)

    Der Weltkrieg ist voll im Gange, was nun?

    den neuen Teil des dritten Weltkrieges gegen den Iran verhindern und die laufenden Teilkriege beenden!
    Terror und Gewalt stoppen, Vertrauen und Frieden verbreiten!
    Hass und Feindschaft bekämpfen, Vernunft sprechen lassen!
    Die kriegstreibenden Politiker/innen abwählen. Die Demokratie retten!
    Vor allem Millionen Menschenleben retten!

    Die Antikriegsdemonstration am Qudstag ist der Marsch für den Frieden. Die „Herren der Welt“ suchen anscheinend, nach alten Rezepten aus denm 20. Jahrhundert, den Ausweg aus der selbstverschuldeten Krise in dem Krieg. Die Vernunft sagt uns, dass die Wirtschaft dem Wohlstand und das Militär der Sicherheit für die Menschen dienen soll. Aber wenige tausend unter uns 6,5 Miliarden Menschen verfügen unberechtigter Weise über den größten Teil der materiellen Macht.
    Seien es Politiker, Staatsmänner u. Staatsfrauen oder die Mächtigen der Wirtschaft. Sie scheinen fest entschlossen, schrittweise einen dritten Weltkrieg mit Millionen von Toten und weiteren verheerenden Folgen zu führen.
    Ein Krieg, der schon 2001 begann und ettapenweise fortgeführt wird. Afghanistan, Irak, Libanon, Palästina, Pakistan, Jemen, Sudan und nun Iran.
    Was für ein Zufall, dass alle Teilkriege vom Westen, also von den „freiheitlich demokratischen“ Staaten und ihrem Vorposten in der islamischen Welt, nämlich von Israel, ausgehen. Wiederum rein zufällig wird Krieg gegen die islamischen Länder geführt! Sind wir schon bei der Inszinierung der „Clash of civilizations“?
    Oder befinden wir uns bereits mitten in den neuen, modernen Kreuzzügen? Dabei ist eins sicher: der erste Verlierer des dritten Weltkrieges ist die Demokratie, die dem blutigen Wahnsinn der Mächtigen geopfert wird.
    Wir dürfen unser eigenes Schicksal und das der gesamten Menschheit nicht den bösen Kriegstreibern überlassen!
    Aus diesem Grunde appelieren wir an alle Buergerinnen, sofern sie noch bei gesundem Menschenverstand sind und nicht von den Medien verzaubert wurden, an der diesjährigen Qudsdemonstrationen in Berlin teilzunehmen.

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